Supervision
Teamsupervision
Teamsupervision dient der Lösung von Problemen, die sich in einer Einrichtung, unabhängig von einzelnen Klienten (Patienten, Kunden, Mandanten) immer wieder stellen. Probleme mit Klienten sind hier meist nur der Anlass, der auf einen Weiterentwicklungsbedarf in Organisationen wie Krankenhäuser, Verwaltungen, Verbänden oder in kleineren Einheiten wie Fachdiensten, Stationen, Abteilungen hinweist.
Die Begriffe Organisationsentwicklung, Organisationsberatung, Personalentwicklung, Teamentwicklung, Teamsupervision und Teamcoaching sind dabei nicht immer klar voneinander abzugrenzen. Bei der Teamsupervision braucht der Berater von der inhaltlichen Arbeit der Einrichtung, für die er tätig wird, nicht unbedingt viel zu verstehen. Dies kann sogar nützlicher sein, weil er so dem Team konzentrierter helfen kann, eigene Lösungen zu finden, indem er oder sie sich ausschließlich als Experte für die Entwicklung von Kooperationsbeziehungen versteht. Als Vertreter des systemischen Ansatzes betrachte ich mich in erster Linie als Impulsgeber, dessen Interventionen die Wahlmöglichkeiten des Systems erhöhen sollen. Ob sich daraus dann neue Handlungsmuster ergeben oder nicht, bleibt dem Klientensystem überlassen. Auf diese Weise bewahrt sich der Supervisor seine Distanz und kann im Blick behalten, dass die Balance zwischen Verändern und Bewahren gehalten wird.
Einzelsupervision
Im Rahmen der Einzelsupervision biete ich Beratung von Therapeuten während oder nach ihrer Ausbildung an. Die Fallsupervision, die jeder verantwortungsbewusste Therapeut regelmäßig in Anspruch nimmt, soll verhindern, dass eigene psychische Konflikte des Therapeuten seine Arbeit hemmen.