Kommunikationstraining / Konfliktmanagement
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Ziel des Trainings ist die
Erhöhung der kommunikativen
Kompetenz; die Fähigkeit, sich
selbst, die eigenen Absichten,
Interessen und Bedürfnisse
bei Interaktionen dem
Kommunikationspartner in
angemessener Weise nahe zu
bringen, wird mit den
TeilnehmerInnen erarbeitet.
Grundlage des Trainings ist die Kommunikationstheorie Watzlawicks:
- "Man kann nicht nicht kommunizieren"; in einem zwischen menschlichen Kontext hat jedes Verhalten einen Mitteilungscharakter.
- Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt. Letzterer bestimmt den ersteren und stellt daher eine Metakommunikation dar.
- Die Natur einer Beziehung zwischen zwei Kommunikationspartnern bestimmt sich durch die Art und Weise, wie beide die sich zwischen ihnen abspielenden Kommunikationsabläufe interpunktieren.
- Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten. Digitale Kommunikationen haben eine komplexe und vielseitige logische Syntax, aber eine auf dem Gebiet der Beziehungen unzulängliche Semantik, analoge Kommunikationen besitzen dagegen dieses semantische Potential, ermangeln aber einer für eindeutige Kommunikationen erforderlichen logischen Syntax.
Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem, ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichheit oder Unterschiedlichkeit beruht.
Im heutigen "Kommunikationszeitalter" wird zwar so viel kommuniziert wie nie zuvor, fast jeder nutzt die Kommunikationstechnologie; dennoch nimmt die Isolation einzelner stetig zu, und die Kommunikationsformen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft nehmen zum Teil immer bizarrere Formen an. Eine Verbesserung der Kommunikation ist fester Bestandteil vieler Psychotherapien. Doch auch und gerade außerhalb einer Therapie ist ein Kommunikationstraining eine ideale Voraussetzung für eine Steigerung der persönlichen Kompetenz.
Hierzu biete ich sowohl Einzeltrainings als auch Workshops an.
Konfliktmanagement
Von sozialen Konflikten wird gesprochen, wenn es zu Unvereinbarkeiten in den Erwartungen, Wünschen und Handlungstendenzen von Angehörigen einer Gruppe (Schulklasse, Familie, Mitarbeiterteam) oder zwischen Gruppen kommt.
Konflikte müssen keine Funktionsstörungen sein, sondern können auch willkommene Lernanlässe darstellen. Konflikte gehören zum Zusammenleben und können sehr konstruktiv sein. Es kommt allerdings darauf an, wie man mit ihnen umgeht! In meiner Praxis biete ich ein Training zum Konfliktmanagement an: es können sowohl aktuelle Konflikte innerhalb einer Gruppe bearbeitet werden (siehe insoweit Unterseiten Mediation, Supervision, systemische Familientherapie, Kommunikationstraining) als auch im Rahmen eines Workshops Fertigkeiten zur Bewältigung von Konflikten erworben werden.
Das Training erfolgt in Anlehnung an T. Gordon und zielt darauf ab, partnerschaftliche Konfliktlösungen ohne Niederlagen zu ermöglichen.
In der Gruppe werden die einzelnen Stadien der Konfliktbewältigung erlernt und, real bzw. im Rollenspiel, umgesetzt:
- Definition des Problems
- Sammlung möglicher Lösungen
- Bewertung der alternativen Lösungen
- Entscheidung für eine Lösung
- Richtlinien für die Realisierung der Lösung
- Bewertung der Effektivität der Lösung
Da die Wünsche der Gruppen bzw. auftraggebenden Firmen sehr unterschiedlich sind, erstelle ich auf Anfrage ein individuelles Programm für die Workshops, die auf Wunsch auch außerhalb meiner Praxis durchgeführt werden.
Integriert werden können Übungen zur Kommunikation, Selbsterfahrung, Kreativität, Motivation, Entspannung, Sucht pp.
